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Nachricht

Berlin. Der Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) hat weitere Förderentscheidungen im Bereich der Versorgungsforschung getroffen: Erstmals sind nun Projekte dabei, die medizinische Leitlinien entwickeln oder weiterentwickeln wollen. Insgesamt hat der Innovationsausschuss 52 neue Projekte ausgewählt, 23 davon beschäftigen sich mit medizinischen Leitlinien. Eine Übersicht über die Projekte veröffentlicht der Innovationsausschuss – nach Ablauf der verbindlichen Rückmeldefrist für die Antragsteller – voraussichtlich im September 2021 auf seiner Förderprojektseite. Die Projektbeschreibungen sind anschließend in der filterbaren Übersicht zu finden. 

Berlin. Nachdem der Bundestag beschlossen hat, den Fortbestand der „epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ wegen der Corona-Pandemie erneut um drei Monate zu verlängern, gelten bestimmte Sonderregeln des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) nun auch weiter, so der G-BA. Konkret betrifft es folgende Leistungen, die nun bis zum 25. November 2021 Bestand haben: 

Annaberg-Buchholz. Mit der Unterzeichnung der Fusionsverträge und der Eintragung im Handelsregister am 13. August ist die Fusion der drei kommunalen Krankenhausgesellschaften Erzgebirgsklinikum Annaberg, Kreiskrankenhaus Stollberg und Klinikum Mittleres Erzgebirge mit den Häusern Zschopau und Olbernhau offiziell. Das teilte das Erzgebirgsklinikum mit Sitz in Annaberg-Buchholz mit. Der Kreistag hatte die Fusion Anfang Juli beschlossen. Nun sollen auch die nichtmedizinischen Service- und Dienstleistungsgesellschaften sowie der MVZ-Gesellschaft des Erzgebirgsklinikums fusionieren.

Berlin. Das Arbeitsgericht Berlin hat der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) durch Erlass einer einstweiligen Verfügung verboten, vom 23. bis 25. August (einschließlich der am 26. August endenden Nachtschicht) Beschäftigte der Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH sowie weiterer Vivantes-Gesellschaften zum Streik aufzurufen und/oder Streiks durchzuführen, soweit nicht die Leistung eines Notdienstes nach den Vorstellungen der Arbeitgeberseite gewährleistet ist. 

Potsdam. Die Staatsanwaltschaft Potsdam hat das Ermittlungsverfahren gegen drei leitende Ärztinnen und Ärzte sowie die ehemalige Geschäftsführung wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung und fahrlässigen Körperverletzung im Zusammenhang mit dem Corona-Ausbruchsgeschehen im Potsdamer Klinikum Ernst von Bergmann (KEvB) mangels Tatverdachts eingestellt. 





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