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Nachricht

Augsburg. Ab dem 1. Januar ist das Augsburger Klinikum eine Universitätsklinik. Die Forschungsschwerpunkte sind Umweltmedizin und Medizininformatik. Wie der Bayerische Rundfunkt vermeldete, wird der Freistaat in Augsburg einen neuen Campus errichten und rund 100 Professoren einstellen. Jährlich sollen rund 1500 Studenten ausgebildet werden.

Frankfurt am Main/Kassel. Das Alten- und Pflegeheim „Haus Salem“ in Kassel gehört ab dem 1. Januar zu den Agaplesion Diakonie Kliniken Kassel. Damit stärkt Agaplesion zusammen mit dem Mitgesellschafter, der Stiftung Kurhessisches Diakonissenhaus Kassel, die bestehende und bewährte Zusammenarbeit am Standort, vermeldet Agaplesion. Durch den Ausbau der Partnerschaft soll die Etablierung eines kompletten Versorgungsangebots angestrebt werden, das bedarfsgerechte Dienstleistungen abbilden kann.

Bad Neustadt a. d. Saale. Die Rhön-Klinikum AG hat mit dem Campus Bad Neustadt ihre größte bauliche Einzelmaßnahme in der 45jährigen Unternehmensgeschichte eingeweiht. Es handle sich erstmals um eine idealtypische Umsetzung des Rhön-Campus-Konzepts für eine ganzheitliche und im Patienteninteresse konzipierte Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum, heißt es aus dem Unternehmen.

Frankfurt am Main. Mit einer eigenen Stiftung setzt die christliche Agaplesion gAG im konzernweiten Jahr der Nachhaltigkeit ab sofort ein Zeichen für ihr soziales Engagement. Die Agaplesion Stiftung fördert künftig die Entwicklung des Gesundheitswesens, der Gesundheitspflege im In- und Ausland und der Altenpflege, ebenso Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Wissenschaft und Forschung. Das erste Projekt ist die Kooperation mit einem Krankenhaus in Ghana.

Berlin. Mit scharfer Kritik hat der Vorsitzende des Interessenverbandes kommunaler Krankenhäuser e.V., Bernhard Ziegler auf die gemeinsame Erklärung der Sachverständigenräte zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und zur Entwicklung im Gesundheitswesen reagiert.
„Die Empfehlungen der Räte zeugen von einem völlig falschen Verständnis der Natur des Krankenhauswesens in Deutschland. Würde die Politik diesen Empfehlungen folgen, käme das einer Verschärfung der Situation gleich. Wirtschaftlicher Sachverstand ist willkommen zur Unterstützung einer sozial und bedarfsgerecht orientierten Krankenhausplanung. Sie kann eine solche jedoch nicht ersetzen und schon gar nicht die Richtung vorgeben“, sagte Ziegler in Berlin.
 
Ziegler, im Hauptberuf Chef des Krankenhauses in Itzehoe, kritisierte, dass die Sachverständigen „nonchalant“ über die verfassungswidrige Pflichtverletzung der Länder zur Investitionskostenfinanzierung hinweggehen. Die Umstellung auf eine demokratisch erheblich schwächer legitimierte monistische Finanzierung durch die Kostenträger sei keine Lösung. Wenn die Sachverständigenräte eine Überversorgung konstatieren, könne eine solche nur in die Forderung nach einer politischen Lösung münden. "Marktmechanismen zur Strukturanpassung im Gesundheitswesen lehnen wir ab“, erklärte Ziegler. "Die Aufgabe der Daseinsvorsorge ist eine staatliche Pflichtaufgabe, die nicht primär wirtschaftlichen Kalkulationen unterliegen darf, sondern bedarfsgerecht geplant, auskömmlich gegenfinanziert und dann an dritter Stelle sparsam und kostenbewusst bewirtschaftet werden muss.“





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