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Nachricht

Berlin. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) hat das klare Bekenntnis der Länder für die Aufrechterhaltung von wohnort- und familiennahen Krankenhausstandorten und die dezidierte Zurückweisung der Einschätzung des Vorstandsvorsitzenden der Barmer zur Schließung von Krankenhäusern begrüßt. Die Reaktion der politisch für die Schaffung gleicher Lebensverhältnisse verantwortlichen Länder macht zudem deutlich, dass die krankenhausstrukturpolitischen Vorstellungen der Krankenkassen ohne gesamtgesellschaftliche Rücksichtnahme formuliert werden. 

Minden/Bad Oeynhausen. Der Verwaltungsrat der Mühlenkreiskliniken hat sich auf einer Klausurtagung eingehend mit dem Standort Bad Oeynhausen befasst. Hier gehören die Auguste-Viktoria-Klinik und das Krankenhaus Bad Oeynhausen zum Klinikkonzern der Mühlenkreiskliniken. Beide Häuser stehen vor der Frage, wie sie sich zukünftig angesichts einer bundesweit verändernden Krankenhauslandschaft aufstellen. Im Verwaltungsrat ging es um Fragen wie: Wie stellt der Konzern weiter zuverlässig die Versorgung der Patientinnen und Patienten auf hohem medizinischem Niveau sicher? Wie positioniert er sich wirtschaftlich und bleibt attraktiv für dringend benötigtes medizinisches und pflegerisches Personal? 

Enzkreis. Die Geschäftsleitung der Enzkreis-Kliniken hat ermittelt, dass der Landkreis, wie schon 2019, knapp 6,7 Millionen Euro zuschießen muss. Benötigt würden die Mittel einem Bericht der Stuttgarter Zeitung zufolge für den Defizitausgleich der Kliniken in Mühlacker und Neuenbürg sowie für Investitionen in beiden Häusern. Die Prognosen für die kommenden Jahre würden zudem keine Verbesserung der Situation verheißen. 

Demmin. Seit Anfang Januar finden in der Augenklinik des Kreiskrankenhauses keine ambulanten Operationen mehr statt. Wie der Nordkurier mit Bezug auf Geschäftsführer Kai Firneisen berichtete, werde sich daran erst einmal nichts ändern. 

Bad Langensalza. Überschüsse des Hufeland-Klinikums sollen nach Forderung der Fraktion SPD-Grüne an die Stadt gehen. „Bad Langensalza könne es sich nicht mehr lange leisten, auf die Entnahme von Überschüssen aus dem Krankenhaus zu verzichten“, wird die Vorsitzende der Fraktion in der Thüringer Allgemeinen zitiert. Sie habe beim Neujahrsempfang des Ortsvereins der Sozialdemokraten die Abschöpfung des Überschusses – abzüglich fairer Löhne und nötiger Investitionen – gefordert. Nur mit diesem Geld könne die Stadt auch künftig noch freiwillige Leistungen bezahlen.





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